Mychajlo / Michael Hruschewskyi: Ukranische Frage [...], Wien 1915

Mychajlo Hruschewskyi (Professor der Lemberger Universität) :

Die ukrainische Frage in historischer Entwicklung.

Verlag des Bundes zur Befreiung der Ukraina.
Wien, Druck: „Vorwärts“, 1915.

Original-Ausgabe

Oktav (21,5 × 15,5 cm).
52 Seiten, 1 Blatt (Verlagsanzeigen), komplett.
Schmale Orig.-Broschur.

Erhaltungsmängel :
Klammerheftung korrodiert u. ausgerissen, alle Lagen lose im Umschlag, dieser angestaubt,
vordere & hinterer Blätter leicht altfleckig.

„Mychajlo Serhijowytsch Hruschewskyj (ukrainisch Михайло Сергійович Грушевський, wiss. Transliteration Mychajlo Serhijovyč Hruševs’kyj, russisch Михаил Сергеевич Грушевский Michail Sergejewitsch Gruschewski; * 17.jul. / 29. September 1866 greg. in Chełm, Russisches Kaiserreich; † 24. November 1934 in Kislowodsk, Sowjetunion) war ein Historiker, Politiker und der erste Präsident der unabhängigen Ukrainischen Volksrepublik.“ (Wikip.)

95 EUR





Benjamin Rabier: Le Buffon. - Paris, Garnier Frères, 1913

Le Buffon de Benjamin Rabier

Paris, Garnier Frères, [1913].
Quart : 33 × 25 cm.
459 Seiten, durchgehend farbig illustriert / entièrement illustré en couleurs.

Illustrierter Orig.-Ganzleinenband.
Die Buchdeckel sowie Rücken oben & unten berieben bzw. lichtbleich.
Bindung trotz der Gewichtigkeit des Buchblocks fest.
Innen sauber/ordentlich.

Reliure originale en toile illustrée.
Les plats ainsi que le haut et le bas du dos sont frottés ou décolorés par la lumière.
La reliure reste solide malgré le poids du bloc de pages.
L’intérieur est propre et en bon ordre.

Versand innerhalb Deutschlands kostenfrei.
Eine sorgfältige und sichere Verpackung ist selbstverständlich.

85 EUR





Sulamith Wülfing / Otto Schulze: Die Stimme - Sulamith Wülfing-Verlag, 1947

Wülfing, Sulamith (1901-1989) :

DIE STIMME

Neun farbige Abbildungen – Band XVIII.
Text : Otto Schulze.

Impressum : Sulamith Wülfing Verlag, Wuppertal-Elberfeld, Weihnachten 1947.
1. Auflage – 1000 Exemplare.

Illustrierte Orig.-Broschur (28 × 22,5 cm).
Neun montierte, farbige Tafeln, jeweils unter Seidenhemdchen.

Erhaltung : Rücken oben mit geringer Läsur (wenige Millimeter),
bei einer Tafel feiner Papierknick unten links (s. Abb.),
das betreffende Untersatzblatt mit kleiner Randbeschädigung -
sonst nur sehr geringe Handhabungs-, resp. Altersspuren.

Im Unterschied zu den anderen Sulamith-Wülfing-Veröffentlichungen, die nicht selten
zu finden sind, konnten wir für „Die Stimme“ bislang kein weiteres Exemplar nachweisen
(vgl. WorldCat, KVK, VIALIBRI, Rare Book Hub/formerly the
Americana Exchange).

Preis auf Anfrage (xxk)





Psalterium latino-germanico, Basel, Furter, 1503

Psalterium cum ap||paratu vulgari || firmiter appresso ||
Lateinisch Psalter mit || dem teütschen nutzbarli||chen da bey getruckt.||

Basel, Michael Furter, 1503

Kollation : [8] Bl., CXXX [=128] Blatt, komplett.
Fehlpaginierung : springt von XXXII auf XXXV.
Mit 13 figürllichen Initialen, Kalendarium in Rot und Schwarz gedruckt,
Text durchgehend rubriziert.
Klein-4o (21,5 × 16 cm)

Der lateinische Text wird von der dt. Übersetzung (in kleinerer Type) umrahmt.

Bibliograph. Referenz : VD16 ZV 1738;
s. auch : Wilhelm Walther, Die eine deutsche Übersetzung bietenden Psalterien des Mittelalters. – In: Zentralblatt für Bibliothekswesen 1889, S. 25.

Englischer Ganzlederband, 20. Jh.,
auf der Innenseite des vord. Buchdeckels die Wappen des/eines Vorbesitzers (Theodore Williams, 1785 -1875).
Bibliogr. Beschreibung aufgeklebt („vierter deutscher Druck“) auf dem vorderen, fliegenden Vorsatz, der auch bei der Neubindung im 20. Jh. beigebunden wurde, dabei wurde auch der dreiseitige Goldschnitt aufgepresst.

Bl. XLI mit stärkerer Rotverwischung (s. Abb.)
Erste und letzte Blätter etwas stockfleckig, weiter innen nur sehr wenig.
Bl. II gereinigt sowie mit kleinen Abrissen in der unteren Ecke (weit außerhalb des Satzspiegels)

Abholung in Wasserburg am Inn, kein Versand!

1500 EUR





Adam Friderich (Bischof Bamberg/Würzburg) & Christian Friderich Carl Alexander (Markgraf Brandenburg): 'Ausschreibung' bzgl. falscher Münzen - 1773

Von Gottes Gnaden Adam Friderich, Bischof zu Bamberg, und Wirzburg, des Heiligen Römischen Reichs Fürst, auch Herzog zu Franken [et]c. [et]c. Dann Christian Friderich Carl Alexander, Marggraf zu Brandenburg, in Preussen, zu Schlesien … Beyde des Löblichen Fränkischen Creißes Ausschreibende Fürsten

Ausschreiben des Bischofs Adam Friedrich von Bamberg/Würzburg &
des Markgrafen Carl Alexander von Brandenburg im Namen des fränkischen Kreises
schlechte und falsche MÜNZEN betreffend

„Gegeben den 4. Februarii 1773“

Folio : 34 × 21 cm
18 Seiten (komplett)

Orig.-Rückenbroschur.
Mit deutlichen Handhabungspuren (Fingerknicke),
Papier dabei fest und beinahe ohne Flecken etc.

Münzverfälschungen, Kipper, Wipper, Holländische Ducaten-Fälschungen, Münzverruf, Münzverordnung, Münzverfassung, Feingehalt u. Stückelung, Fränkischer Kreis

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Für Alter und Echtheit garantieren wir!
Versand innerhalb Deutschlands frei.
Eine sorgfältige und sichere Verpackung ist selbstverständlich.

125 EUR





Vinzenz v. Pallhausen: Beschreibung d. römischen Heerstrasse von Verona ... nach Augsburg, 1816

Vinzenz Pall von Pallhausen (1759 Freising – 1817) :

Beschreibung der römischen Heerstrasse von Verona über Trient, Botzen, Innsbruck und Partenkirchen etc. nach Augsburg mit archäologischen, historischen, topographischen, etymologischen und mythologischen Notizen und Abhandlungen.
[Im Haupttitel als 1. Erster Theil bezeichnet, mehr jedoch noch erschienen]

München & Leipzig, Lentner und Gleditsch 1816.

Oktav (20,5 × 12 × 4,5 cm)
X (statt XII***) Seiten, 376 S. mit 7 Straßenkärtchen u. 5 Abb. merkwürdiger Antiken.

***Auf den sonst vorgebundenen Haupttitel-Blatt („Bojoariae topographia Romano-Celtica …“) mit den rückseitigen Devisen wurde in vorliegendem Exemplar, das erst 1837 aufgebunden wurde, verzichtet, da der Verfasser bereits 1817 verstarb und auch so kein weiterer Band mehr zu erwarten war. Die beiden fehlenden Seiten wurden nach einem Digitalisat der Bayer. Staatsbibliothek hier in Kopie beigefügt (s. die beiden kl. Abb.)

Fester Ganzledereinband mit Deckel- u. Rückenprägung sowie dreiseitig vergoldetem Schnitt (Schulpreiseinband). – Innen immer wieder – mal mehr mal weniger – etwas deutlicher stockfleckig, einige Blätter mit kleinen Wurmspuren.

Beschreibung der Römerstraße von Verona nach Augsburg mit der Hypothese vom keltischen Ursprung der Bayern, „die ihm als die aus Bojohemum durch die Markomannen verdrängten Boier galten“ (ADB).

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Beigebunden :

Ders.: Garibald, erster König der Bojoariens und seine Tochter Theodelinde,
erste Königinn (sic) in Italien: Oder die Urgeschichte der Baiern entworfen und mit Beweisstellen,
kritischen Bemerkungen und mehreren bisher noch unbekannten Notizen beleuchtet.
Kollation : XVI. 115 Seiten.

Anhang : Belege aus ächten Quellen geschöpft : Historisch-kritische Bemerkungen und Abhandlungen,
mit wichtigen, bisher noch unbekannten Notizen und Aufschlüssen.
Kollation : 297 Seiten, 3 Tafeln

München, Lentner, [1811]

Das Exemplar wurde Seite für Seite und Tafel für Tafel auf Vollständigkeit und Erhaltung geprüft -
bis auf das nicht mit eingebundenen Haupttitel komplett.

Versandfrei innerhalb Deutschlands.
Ein sorgfältiger und sicherer Versand ist selbstverständlich.

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265 EUR





Detlef Willand: Reise zum Delischen Apoll, 1991 (mit Orig.-Farbholzschnitt)

Detlef Willand :

Reise zum Delischen Apoll.
Skizzen, Texte und Buchkonzeption von Detlef Willand

Verlag: Galerie im Unteren Tor Bietigheim, 1991
ISBN : 3924099324
24 × 30 cm, 47 Seiten, mit zahlreichen Illustrationen
sowie einem Orig.-Farbholzschnitt auf Bütten :
„Griechischer Kaik“, 20 × 27 cm, handsigniert.

Fest gebunden, mit Schutzumschlag.
Der vordere Schutzumschlag an der Umschlagkante mit minimaler Druckspur, offensichtlich bereits verlagsseits geschehen – sonst so gut wie verlagsfrisch, die Verlagsverpackung nur zur Titelaufnahme geöffnet.

Versand innerhalb Deutschlands frei.
Eine sorgfältige und sichere Verpackung ist selbstverständlich.

55 EUR





Rolf Walter (Berlin): Jerusalem/Bar Mitzwa an d. Klagemauer - Foto, 1996

Rolf Walter (Berlin) :

Jerusalem /
Bar Mitzwa an der Klagemauer

Photographie, 1996.
20 × 29,5 cm.

Auf der Rückseite Klebezettel :
Rolf Walter, Xpress Agentur der Fotografen, Berlin, Rykestr. 15.

In sehr schöner Erhaltung.

Für Alter und Echtheit garantieren wir!
Versand innerhalb Deutschlands kostenfrei.
Eine sorgfältige und sichere Verpackung ist selbstverständlich.

40 EUR





Herbert Schimkowitz (Bilder): Kind und Heim, 6 Bändchen - Wien, Deutscher Verlag für Jugend und Volk, 1929

Herbert Schimkowitz (Bilder) : „Kind und Heim“

Wien, Deutscher Verlag für Jugend und Volk, 1929.

Band I : „Unser schönes Zimmer“ – 7 Blatt (einschl. rückseitig bedrucktem vorderen Vorsatz)
Band II : „Guten Morgen“ – 7 Blatt (einschl. rückseitig bedrucktem vorderen Vorsatz)
Band III : „Kleider machen Leute“ – 7 Blatt (einschl. rückseitig bedrucktem vorderen Vorsatz)
Band IV : „In der Küche“ – 7 Blatt (einschl. rückseitig bedrucktem vorderen Vorsatz)
Band V : „Vom Essen und Trinken“ – 6 Blatt (beide Vorsätze schlicht/weiß, nicht bedruckt, offensichtl. ergänzt),
hint. Vorsatz tls. vom Einband gelöst, ggf. leicht zu beheben)
Band VI : „Wir waschen Wäsche“ – 7 Blatt (einschl. rückseitig bedrucktem vorderen Vorsatz)

Jeweils 18,5 × 23,5 cm. – Komplett in 6 Bdn.
Durchgehend illustriert, teils in Farbe (jeweils 6 Seiten)

Alle 6 Bändchen (= Heftchen) mit den üblichen Gebrauchsspuren an den Buchdeckeln (mal mehr mal weniger fingerfleckig, v.a. Ecken u. Kanten jeweils mit Schabspuren). Band I weist eine spätere/zusätzliche Fadenheftung auf (merklich am Rückenbezug).
Innen alles in allem (nur) mäßige Handhabungsspuren : leichte Fingernknicke u. Fingerflecke, ganz vereinzelt kleine Anstreichungen, Bd. III mit einem 2 cm Randeinriss. – Erhaltungseinschränkungen in Bd. V siehe oben.

Auf dem Vorsatz jeweils gestempelt :
„Dem lieben Renatele / vom Vati / Radom, Januar 1943.

Mit Ausnahmen der weiß belassenen (bzw. ergänzten) Vorsätze in Bd. V
jeweils abwechselnde, dem Thema entsprechende Vorsatzgestaltungen.

Schimkowitz war der Sohn des aus Ungarn stammenden Bildhauers Othmar Schimkowitz. An der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien studierte er Grafik. Er volontierte 1922 bis 1923 an der Akademie der bildenden Künste Wien und arbeitete von 1924 bis 1928 bei der Österreichischen Staatsdruckerei als Künstler, Reproduktionstechniker und Berater. 1928 kehrte er als Lehrer an die Graphische Lehr- und Versuchsanstalt zurück und wurde dort 1930 zum Professor ernannt. 1937 übernahm er den Fachvorstand der I. Sektion. – Sein künstlerisches Werk umfasst vor allem Holzschnitte und Zeichnungen sowie Radierungen. Außerdem illustrierte er Bücher.

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Komplett im Handel so gut wie unauffindbar!

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Versand innerhalb Deutschlands frei.

325 EUR





Stadtarchiv München: Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945

Stadtarchiv München (Hrsg.) / Andreas Heusler (Bearb.) :

Biografisches Gedenkbuch der Münchner Juden 1933-1945

Zwei opulente Bände (komplett)

So gut wie verlagsfrisch – noch in Orig.-Folie.

Band 1 : ISBN : 3000126260
Band 2 : ISBN : 3000126260

Versand kostenlos innerhalb Deutschlands.
Eine sorgfältige & sichere Verpackung ist selbstverständlich.

96 EUR





Wilhelm Götz: Geographisch-Historisches Handbuch von Bayern, 1895/1898

Götz, Wilhelm :

Geographisch-Historisches Handbuch von Bayern. – 2 Bände (komplett)

München, Franz, 1895 und 1898.

Groß-Oktav.
Kollation : 3 Blätter, VIII, 900 Seiten, XXXI. – 1 Blatt, XI, 1158 Seiten, XXXIX.
In Bd. 2 wurde das Titelblatt nicht miteingebunden.

Sehr ansprechende, feste und gewichtige Halblederbände der Zeit mit Rückengoldprägung.

Buchdeckel mit leichten Kratzspuren, Stehkanten etwas berieben.
Vorsätze u. teils auch die ersten u. letzten Blätter stockfleckig, weiter innen nur ganz gelegentlich.

Mit hunderten von topographisch genauen Ortsansichten
(üblicherweise als Holzstich bezeichnet) nach Federzeichnung von Carl Dietrich.

Lentner, NF, V, 7698 a.

Versandfrei innerhalb Deutschlands.
Eine sorgfältige und sichere Verpackung ist selbstverständlich.

95 EUR





Theodorus Corbeius: Pharmacia Simplicium Et Compositorum Bipartita - Schönwetter, 1656

Theodorus Corbeius (Corvey) :

Pharmacia Simplicium Et Compositorum Bipartita :
In qua Vegetabilia, Animalia Atque Mineralia In Medicina Usitatiora Ex Authoribus Medicinæ celeberrimis, tam Veteribus quam Recentibus propria observatione describuntur & ad Affectus corporis humani applicantur; Omnibus Tam Medicinae Doctoribus, Et Studiosis, Quam Phamacopaeis [sic!] Utilissima.

Frankfurt (Main), Johann Gottfried Schönwetter (Schönwetterus), 1656

21 × 18 cm.
Kollation : [3] Bl. (gest. Titel v. Matthäus Merian), 672 Seiten.
Komplett : Seite für Seite auf Vollständigkeit und Erhaltung geprüft.
Bibliograph. Referenz : VD17 29:732957A

Fester, ansprechender Ganzlederband d. Zt.
Vortitel im Bug rissig und in älterer Zeit dort geklebt.
Die beiden folgenden Blätter der Titelei etwas randrissig, teils mit Japan verstärkt.
Ansonsten innen Papierbräunung (v.a. im mittleren Bereich des Buchblocks) und kleinere Altersspuren, z.B. (unwesentl.) Papierknicke in 25 Blättern (Ss. 457-504) – bei der letzten Abb. gut zu erkennen.
Insgesamt gutes Exemplar.

Zur Abbildung 1 : Aus konservator. Gründen wurde das Blatt vor dem gestoch. Titel nicht ganz zur Seite gelegt,
selbstverständl. lässt es sich ganz zum Bug hin umlegen.

Aus lokalhistorischer Sicht über den Bürgermeister, Arzt und Pharmazeuten der Stadt Herford s.
file:///C:/Users/joseph/Downloads/HF2015-06-18.pdf

Selten!

325 EUR





A. Carsted: Unsere Vögel. Sage, Geschichte u. Leben / Bilder Fedor Flinzer, 1897

A. Carsted :

Unsere Vögel in Sage, Geschichte und Leben / Mit Bildern von Fedor Flinzer

Leipzig, Ferdinand Hirt & Sohn, 1897
Klein-Folio : 28 × 21 cm

118 Seiten, (1) Bl. und mehrere farb. getönte Tafeln.
Komplett : Seite für Seite auf Vollständigkeit und Erhaltung geprüft.

Durchgängig schwarz-weiß-Abbildungen.
Illustrator Fedor Alexis Flinzer (1832 Reichenbach im Vogtland-1911 Leipzig),
produktiver Zeichner der Gründerzeit („Sächsischer Katzen-Raffael“)

Ansprechender Orig.-Halbleinenband.
Der Buchblock in der oberen Ecke durchgängig mit einer kleinen Druckspur.
Gelegentlich auch Stockfleckchen, nur das Seidenhemdchen
vor dem Frontispiz stärker betroffen.
An mehreren Stellen korrodierte, dennoch feste Klammerheftung.

Insgesamt ansprechend/sauber erhalten.

48 EUR





Ludwig Schmidseder: Franzl, ich hab einen Auftrag für dich! (mit Autograph)

Wienerlied : „Franzl, ich hab‘ einen Auftrag / für dich!“ (Wienerlied)
Worte : Erich Meder und Ludwig Schmidseder

Oberhalb des Titels (g e d r u c k t) :
Franz Blachian in alter Freundschaft gewidmet /
Berling, Januar 1943 – L. Schmidseder

Dacapo-Verlag, Peter Schaeffers, Wien.

Gedruckter Doppelbogen : 30 × 24 cm, aufgefaltet : 30 × 48 cm.

Mit Autograph (Tinte) von Ludwig Schmidseder & Franzl (Blachian)

Handschriftlich auf dem Titelblatt :

(a) „Ludwig Stiegler / du altes zünftiges Haus. / Prosit 1943 / Schmidseder“
(b) „In ganz alter Freundschaft / Herzlich / Dein Franzl / 31.12.42

Erhaltung : Mehr oder weniger deutlichen Handhabungsspuren
Fingerknicke, kleine Randrisse) sowie etwas altfleckig. Mittig horizontale Faltspur.

Vita : „Ludwig Schmidseder (* 24. August 1904 in Passau; † 21. Juni 1971 in München) war ein deutscher Komponist, Pianist, Filmschauspieler und Fernsehkoch …
Schmidseder brach in seiner Jugend eine vom Vater gewollte Lehre als Bankkaufmann ab. Heimlich nahm er Klavierunterricht. An der Staatlichen Akademie der Tonkunst in München vertiefte er seine Musikkenntnisse und ging 1926 nach Südamerika. Es zog ihn nach Rio de Janeiro. Dort spülte er anfangs Geschirr und trat später als Alleinunterhalter auf. Mit zwei Partnern gründete er ein Künstlertrio, das auf Ozeanriesen in der Welt umherreiste. Schmidseder komponierte für das Team eigene Unterhaltungsmusik und entwickelte sich zum Original und virtuosen Klavierspieler. Ab 1930 arbeitete er in Berlin, komponierte Filmmusik, schuf Operetten bzw. Musicals und komponierte mehr als 500 Lieder, die teilweise beliebte Hits wurden. Vom Barpianisten (bis 1936) avancierte Schmidseder zum Hauskomponisten am alten Berliner Metropol-Theater, die Libretti aller drei hier zur Uraufführung gelangten Stücke („Melodie der Nacht“ – 1938; „Die oder Keine!“ – 1939; „Frauen im Metropol“ – 1940) schrieb Günther Schwenn. Schmidseders Operette „Die oder Keine!“ erlebte über 600 Aufführungen. Die zeitgenössische „deutsche“ Bezeichnung und Etikettierung seiner Bühnenwerke als „Operette“ muss in diesem Zusammenhang als typischer NS-Jargon aufgefasst werden. Aufgrund der Instrumentierung und auch der rasanten Schallplatteneinspielungen, etwa des schnellen Foxtrotts – aus dem Jahre 1940 – „Wir tanzen durch’s Leben!“ (Tanz-Orchester Erhard Bauschke auf Grammophon und TO Kurt Widmann auf Imperial), die in typischer Swing-Orchesterbesetzung erfolgten, sind sie eigentlich, nach heutigen Maßstäben, als Musical zu begreifen und zu verstehen. Nicht zuletzt durch die nationalsozialistische Diffamierung eines Großteils der deutschen Unterhaltungsmusik als „entartete Musik“ und Aufführungsverbote für einige der bekanntesten Operettenkomponisten stieg der nichtjüdische Schmidseder erstaunlicherweise trotz seiner nicht zu überhörenden „entarteten Tendenzen“ – die in seiner Musik begründet sind – zu einem der gefragtesten deutschen Unterhaltungskomponisten auf. Am 1. Mai 1933 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 2.879.072). Schmidseder lebte von 1943 bis 1948 in Gmunden am Traunsee und veranstaltete dort einige Konzerte. Schmidseder wurde 1948 auch österreichischer Staatsbürger. – Nach dem Zweiten Weltkrieg komponierte Schmidseder weiter Musik, unter anderem Filmmusiken, und trat nun auch in Spielfilmen auf. Ende der 1950er-Jahre wurde er vom Hobbykoch zum Fernsehkoch des Bayerischen Rundfunks (BR) – er war damit einer der ersten im deutschen Fernsehen – und verfasste später auch Kochbücher.
Sein Schwiegervater war der österreichische Schauspieler und Komiker Rudolf Carl. Schmidseder wurde auf dem Passauer Hochfriedhof bestattet, die Grabstätte jedoch 2012 aufgelassen. In Passau ist die Ludwig-Schmidseder-Straße nach ihm benannt. An seinem Geburtshaus in der Wittgasse 10 in Passau ist eine Gedenktafel angebracht.“ (Wikipedia)

Für Alter und Echtheit garantieren wir!
Versandfrei innerhalb Deutschlands.
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75 EUR





Wolfgang & Gudrun Wagner: Einladung an Dr. Oswald Georg Bauer für den 6. Aug. 1998

Wolfgang & Gudrun Wagner :

Persönliche Einladung an Dr. Oswald Georg Bauer zu „einem zwanglosen Beisammensein
in ihr(em) Haus am Festspielhügel 3“ – 6. Aug. 1998.

Gedruckt sowie maschinenschriftlich – in Kuvert.
Absendung vom Festspielhügel Bayreuth.

Für Alter & Echtheit garantieren wir.
Versand innerhalb Deutschlands kostenfrei.
Eine sorgfältige & sichere Verpackung ist selbstverständlich.

55 EUR






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