Hartwig von Hedemann : Die große Revolution. Eine Posse in einem Aufzuge. - Hamburg und Leipzig, bey Hans Jakob Matthiessen, 1791

H. v. Hedemann :

Die grosse Revolution. Eine Posse in einem Aufzuge.

Hamburg und Leipzig,
bey Hans Jakob Matthiessen, 1791.

Oktav : 18,5 × 11,5 cm.
Kollation : 72 Seiten.
Komplett : Seite für Seite auf Vollständigkeit und Erhaltung geprüft.

Schlichter, grauer Pappumschlag des 19. Jhs. Innen etwas altfleckig,
das Titelblatt am stärksten betroffen. Unbeschnitten.

Vita : “Hartwig Johann Christoph von Hedemann (* 24. Oktober 1756 in Schleswig; † 18. August 1816 in Hannover) war ein deutscher Generalmajor und Stadtkommandant von Hannover.Hartwig Johann Christoph von Hedemann war der Sohn des Herrn auf Hemmelmark mit Morberg und Grünenhof, Louisenberg und Hohenstein Johann Christoph Georg von Hedemann (* 18. Juli 1729 in Dorste; † 17. Juni 1781 in Hemmelmark) und Davidia Margaretha von Drieberg (* 5. August 1735 in Schleswig; † 23. November 1795 in Hemmelmark). Er war das älteste Kind aus der zweiten Eheschließung seines Vaters und hatte neun Brüder und zwei Schwestern. Hartwig Johann Christoph von Hedemann wurde als sechzehnjähriger 1772 Fähnrich beim 4. hannoverischen Infanterieregiment in Stade, dort erfolgte auch seine Beförderung zum Leutnant. 1793 wurde er Oberadjutant beim Generalmajor Georg Ludwig von Mutio. Als von Mutio im Mai 1793 in Vilvoord bei Brüssel starb, wurde Hartwig Johann Christoph von Hedemann Oberadjutant von Feldmarschall von Freitag (andere Schreibweise: von Freytag). Unter diesem wurde er am 7. Oktober 1793 zum Hauptmann befördert. Anfang 1794 wurde er Kavalier beim Prinzen Adolph von Großbritannien. 1796 wurde er mit dem Charakter als Oberstleutnant verabschiedet und zog nach Hannover. 1800 trat sein Onkel Adam von Hedemann (1725–1813) ihm in einem Erbvertrag die Güter Dorste und Elvershagen ab; er kam jedoch erst nach dessen Tod 1813 in den Genuss der Lehnsgüter. Ab 1801 war er ritterschaftlicher Deputierter der Calenberg-Grubenhagenschen Landschaft.
Im April 1804 wurde Hartwig Johann Christoph von Hedemann von der hannoverschen Exekutivkommission nach England gesandt, um König Georg III. von den Zuständen im Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg nach der napoleonischen Eroberung zu unterrichten. In den Befreiungskriege errichtete er im März 1813 ein Bürgerkorps in Hannover. Französische Truppen, die auf der Flucht nach dem Feldzug gegen Russland waren, befanden sich inzwischen in Hannover und wurden von den verfolgenden Russen angegriffen, daraufhin räumten die Franzosen die Stadt. Nachdem die französische Besatzung zum größten Teil abgezogen wurde, kam Unruhe in der Stadt auf, und die abgezogenen Franzosen wurden durch fünf Straßenkompanien ersetzt, die vom Oberstleutnant von Hedemann geführt wurden. Hartwig Johann Christoph von Hedemann wurde zum Oberst und zum Stadtkommandanten von Hannover befördert. Als ritterschaftlicher Deputierter nahm er am 12. August 1814 am allgemeinen Landtag, dem Vorläufer der Ständeversammlung des Königreichs Hannover teil. 1816 erhielt er die Beförderung zum Chef des 1. Bataillons Calenberg, dem Vorläufer des 4. Hannoverschen Infanterie-Regiment Nr. 164 und zum Generalmajor. Kurz darauf starb er. Die Beisetzung erfolgte in der Familiengruft unter dem Turm der St.-Cyriaci-Kirche in Dorste.” (Wikip.)

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