Ewald Christian von Kleist : Sämmtliche Werke

Ewald Christian von Kleist’s sämmtliche Werke nebst des Dichters Leben aus seinen Briefen an Gleim. Herausgegeben von Wilhelm Körte.
Neueste vermehrte und verbesserte Auflage.

Erster [und] zweiter Theil in einem Band.

Frankfurt und Leipzig, o.Dr., 1804.

Oktav : 18 × 11 cm

Kollation : VIII, 192 Seiten – IV, 144 Seiten. – Komplett.

Hübsches, festes Halblederbändchen der Zeit mit zwei goldgeprägten Rückenschildchen. Hinterer Buchdeckel mit unwesentl. kleinen Wurmspuren. Titelblatt in Rot gestempelt. Gutes, festes Papier, kaum fleckig.

Im Vorwort Wilhelm Körte’s Rechtfertigung der Neuausgabe und damit ineins Kritik der Ramler’schen Texteingriffe (siehe Text in hiesiger Abb. 3).

“Kleist, Ewald Christian von, Dichter, geb. 7.3.1715 Zeblin bei Köslin (Pommern), gest. 24.8.1759 Frankfurt/Oder K. studierte in Königsberg Jura, Philosophie und Mathematik. Die finanzielle Notlage seiner Familie zwang den sensiblen K., 1736 die militärische Laufbahn einzuschlagen. Zunächst in dänischen Diensten, wechselte er 1740 in die preuß. Armee. In Potsdam entstanden seine ersten Dichtungen. Entscheidende Anregungen erhielt K. 1743 durch die Begegnung mit Johann Wilhelm Ludwig Gleim, der auch die Entstehung von K.s Hauptwerk Der Frühling (1749) begleitete, einer in viele Sprachen übersetzten Versdichtung. Als Kommandant des Feldlazertts in Leipzig stand K. 1757 im Mittelpunkt eines literarischen Freundeskreises, dem u.a. Lessing angehörte. K. war Adressat der von Lessing verfaßten Briefe, die neueste Litteratur betreffend und u.a. Vorbild für die Figur des Tellheim in Minna von Barnhelm. Er starb an den Folgen einer Kriegsverletzung.” (DBE)

55 EUR